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Pension Rotes Haus in Großenhain
   
Presseberichte zur Fleischerei Bernd Gawalski
 
     
 

Rotes Haus in Großenhain wurde zum Schmuckstück
Quelle: Klaus-Dieter Brühl, Sächsische Zeitung 28.01.2008

Über 1000 Gäste kamen am Sonnabend zum Tag der offenen Tür.

Das „Rote Haus" in Großenhain ist ab heute wieder offen. Aus der Gaststätte am Radeburger Platz wurde ein Imbiss mit 40 Plätzen sowie eine Pension. „Wir freuen uns, dass so viele Großenhainer Anteil am Baugeschehen genommen haben", freut sich Fleischermeister Bernd Gawalski als Bauherr. „Die Leute haben immer wieder durch die Scheiben geschaut, wie weit wir sind, und gefragt, wann das Haus nun eröffnet wird. Das zeigt uns, dass das Rote Haus ein traditionsreiches Stück altes Großenhain ist". Und ein altes Gemäuer ist die 1777 erbaute Schankwirtschaft, deren berühmtester Gast Napoleon gewesen sein soll, in der Tat. Noch dazu war das unter Denkmalschutz stehende Gebäude äußerst marode, als Sylvia und Bernd Gawalski es übernahmen. Nun ist alles vom Keller bis zum Dach wie neu, und schon von Weitem ist das markante Haus mit der namensgebenden roten Fassade ein Hingucker.

Die Besucher, die am Sonnabend zum Tag der offenen Tür im Halbstundentakt durchs Haus geführt wurden und sich alles ansehen konnten, sind des Lobes voll. Der Imbiss im Erdgeschoss bietet 40 Gästen Platz — der Raum kann für Feiern gemietet werden. Auch eine geräumige Terrasse für den künftigen Biergarten ist entstanden. Die Pensionszimmer — zwei Einzel- und zwei Doppelzimmer im Obergeschoss — sind in einem soliden Landhausstil eingerichtet. „Die ersten Gäste haben die Räume bereits getestet", verrät Sylvia Gawalski. „Für uns ist jetzt noch vieles neu", erklärt sie, „der Gastronomie- und Pensionsbetrieb muss sich erst einspielen, und die Fleischerei wollen wir auch nicht vernachlässigen". Bis zum Nachmittag riss die Besucher-Schlange nicht ab, über 1000 Gäste wurden gezählt. Viele bewundern den Mut der Familie Gawalski, die aus dem Roten Haus ein wahres Schmuckstück gezaubert hat.

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